Bericht bei Hikaf-Versammlung
"Es geht nicht darum, den Bedürftigen vom Überfluss abzugeben sondern ganzen Völker den Zugang in den Kreis der wirtschaftlichen und menschlichen Entwicklung zu eröffnen, von dem sie ausgeschlossen sind", getreu dieser Botschaft zum Weltfriedenstag 2001 von Papst Johannes Paul II. versteht das Projekt "Hilfe für Kinder aus armen Familien" (Hikaf) seine Arbeit im Kongo.
Abbé Hippolyte Badika, der einige Jahre als Kaplan in der Gemeinde Herz Jesu tätig war, berichtete den Mitgliedern jetzt anhand von Bildern über die Entwicklungen des Projekts im Kongo. Am Stadtrand von Kinshasa ist seit dem Grundstückskauf 1999 eine moderne Schule entstanden, die mit Spenden aus Emsdetten gebaut und geführt wird. Der Verein Hikaf unterstützt dieses Projekt Badikas. Durch den Verkauf von Büchern Schmuck und afrikanischen Dekoartikeln, den Einsammeln von Tannen bäumen sowie vielen weiteren ehrenamtlichen Aktionen und privaten Geld spenden, leisten die Emsdettener einen wirksamer Beitrag für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen.
Das Projekt Hikaf wurde bereits 1991 von Abbé Hippolyte Badika ins Leben gerufen, der über Unterstützung der Emsdettener sehr froh ist und stolz die Ergebnisse seiner Arbeit präsentierte: "Wir haben die Schule in Kinshasa erweitert und eine Zisterne bauen können."

Der Diavortrag bei der jüngsten HIKAF-Mitgliederversammlung stieß auf reges Interesse.
Mittwoch, 22. Oktober 2008 | Quelle: Emsdettener Volkszeitung (Emsdetten), Wiebke Fröhlich
