Verein "HIKAF" leistet Hilfe im Kongo

Einen Hauch von Afrika bringt der Verein "Hilfe für Kinder aus armen Familien" mit zum Sternschnuppenmarkt.
Weihnachtskarten und Schnitzereien aus dem Kongo bietet der Verein, kurz "HIKAF", in einer der Hütten auf dem Kirchplatz an, verrät die Vorsitzende Hildegard Jürgens. Neben münsterländischen Spezialitäten (hausmacher-Töttchen und Plätzchen) ist auch das Buch "Matóndo - pfiffige Tipps & Tricks und Ratschläge von einst und heute" erhältlich. "Matóndo bedeutet in der Sprache der Lingala Danke", erläutert Jürgens.
Die Vereinsmitglieder verbindet eine langjährige Freundschaft mit Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo. Dort ist "HIKAF" ein Zentrum für landwirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung. Zweck des Vereins ist die Förderung einer dauerhaften und nachhaltigen Entwicklung im Rahmen der Ausbildung armer Kinder und unbemittelter Jugendlicher. Auch die Wohn- und Lebensqualität der Bevölkerung im Kongo möchte der Verein verbessern.
Initiator und Träger des Projektes ist der Priester Hippolyte Badika, der von 2000 bis 2005 Kaplan in der Emsdettener Kirchengemeinde Herz Jesu und Pankratius war. "Badika kommt nach wie vor zweimal im Jahr nach Emsdetten" freut sich Hildegard Jürgens. Im September 2006 wurde im Kongo eine neu gebaute Schule in Betrieb genommen, die derzeit 200 Kinder besuchen. Der Verein übernimmt für viele minderbemittelte Kinder das Schulgeld, das ist im Kongo Pflicht ist.
Sonntag, 6. Dezember 2009 | Quelle: HALLO Sonntag (Emsdetten), S. Driemer