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Mit einer großen Plastiktüte voll Geld

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Hilde Jürgens berichtet von Erlebnissen beim Geld wechseln und über einen Besuch beim Bischof: 

,Neben den vielen Straßenmärkten gibt es in Kinshasa moderne Supermärkte. Die Währung im Kongo sind Kongolesische Frank (FC). Umgetauscht von Euro oder Dollar in FC wird nicht nur bei der Bank, sondern bei Geldwechslern. Wir fahren zu einer Geldwechslerin, zu der alle aus dem Bistum Kisantu kommen. Die korpulent bunt gekleidete Frau holt ihren Taschenrechner und zählt das Geld. 1 Euro = 500 FC. So bekommen wir für einige hundert Euro eine große Plastiktüte mit FC.

Weiterfahrt zum Handwerkerzentrum, um Ersatzteile für den Elektriker zu kaufen. Rechts und links der Straße Abwassergräben („dunkle Kanäle? Ich erinnere mich an einige Bemerkungen in meiner Heimatstadt: Im Kongo fließt das Geld in dunkle Kanäle!“)

Zu Hause angekommen fällt wieder der Strom aus - täglich wenigstens einmal. Sofort wird die Solaranlage eingeschaltet, die letzten Sommer installiert wurde für insgesamt 13 000 Euro .„Diese Anlage zu installieren war keine Fehlentscheidung“.

Ein Wochenende mit dem Bischof Dr. Fidéle war ein weiterer Höhepunkt der Reise. „Wir besuchten eine Zuckerrohrfabrikation, die eigene Siedlungen, Schulen, Supermärkte hat - und einen Hubschrauber zum Bewässern. Den nächsten Tag verbrachten wir nach der Palmenweihe im Dom von Kisantu im "Botanischen Garten.“

Emsdettener Volkszeitung, 13. Mai 2006

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